Willkommen im Stadtmuseum Halle!
Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken!
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Kino unterm Sternenzelt! Wir laden zum gemütlichen Filmabend in der romantischen Kulisse der Oberburg Giebichenstein.
Der Film beginnt 21.30 Uhr. Vorab können Sie bereits ab 20 Uhr die Aussicht genießen oder 20.30 Uhr bei einer Kurzführung in die Geschichte der Burg eintauchen. Für kühle Getränke und Snacks ist gesorgt.
Eintritt: 8,50 €
Wie in den letzten Jahren gilt: Sie wählen aus zwei Filmen ihren Favoriten. Der Film mit den meisten Stimmen wird gezeigt. Welcher das ist, erfahren Sie am Tag der Aufführung spätestens um 12 Uhr hier und auf unseren Social-Media-Kanälen. Bis 10 Uhr können Sie Ihre Wahl treffen.
Zur Wahl stehen:
a) Bella Roma – Liebe auf Italienisch (Dänemark 2024)
b) Die Insel der Zitronenblüten (Spanien 2021)
Abstimmung auf Xoyondo
BELLA ROMA - LIEBE AUF ITALIENISCH (Dänemark 2024) -Liebeskomödie
Um ihren vierzigjährigen Hochzeitstag zu feiern, bekommen Gerda und Kristoffer eine Reise nach Rom geschenkt, wo Gerda vor ihrer Hochzeit Kunst studierte. Die Leichtigkeit der Reise wird unterbrochen, als ein Schatten aus der Vergangenheit auftaucht: Gerdas ehemaliger Lehrer und Liebhaber Johannes. Bezaubert und belebt von seiner charmanten Art, erinnert sich Gerda an ihren Jugendtraum, Künstlerin zu werden und ihre Geheimnisse aus dieser Zeit. Kristoffer ahnt bald, dass zwischen Gerda und Johannes mehr als nur eine freundschaftliche Beziehung besteht. Er ist verwirrt und seine Zweifel treiben ihn in absolut absurde Situationen. Die Ewige Stadt entfacht in Gerda eine neu entdeckte Lebendigkeit. Entscheidet sich auf dieser Reise die Zukunft ihrer gemeinsamen Ehe?
Die sommerlich-leichte Liebeskomödie BELLA ROMA fängt kunstvoll die Essenz von Nostalgie, Zuneigung und der Sehnsucht ein, was hätte sein können. Gleichzeitig ist BELLA ROMA eine wunderschöne Hommage an Rom, in der auch Humor und Lebensfreude nicht zu kurz kommen. In den Hauptrollen überzeugen die bekannten skandinavischen Schauspieler Bodil Jørgensen („Idioten“), Kristian Halken („Dänische Delikatessen“) und Rolf Lassgård, der als Kommissar Kurt Wallander der Henning Mankell Romane weltweit Bekanntheit erreichte.
Mit BELLA ROMA – LIEBE AUF ITALIENISCH lieferte Regisseur Niclas Bendixen einen Kino-Hit in seinem Heimatland Dänemark. Mit über 300.000 Besuchern avancierte der Film zum erfolgreichsten dänischen Film des Jahres 2024.
Die Insel der Zitronenblüten (Spanien 2021) Drama
Vor langer Zeit hat das Schicksal die Schwestern Marina (Elia Galera) und Anna (Eva Martín) voneinander getrennt. Ihre Kindheit verbrachten sie gemeinsam auf Mallorca, wo der Duft von Zitronenblüten die Luft erfüllt. Während Anna das Inselparadies nie verlassen hat, ist Marina als Ärztin um die Welt gereist. Doch als eine unbekannte Wohltäterin den Schwestern ihre Bäckerei vermacht, muss Marina in ihre Heimat zurückkehren. Das Anwesen soll verkauft werden. Anna hofft so, ihre Schulden loszuwerden – und ihren untreuen Ehemann gleich mit! Marina plant indessen einen Neuanfang. Neben Adoptionsstress und Verlobungsversprechen steht vor allem das lange aufgeschobene Wiedersehen mit ihrer Schwester auf dem Plan. Der Zauber der kleinen Bäckerei hält, was er verspricht: Während sie den wahren Gründen für ihre mysteriöse Erbschaft nachspüren, kommen Marina und Anna sich wieder näher... und schon bald weht der süße Geruch von frischgebackenem Brot durch die Straßen, der alte Geheimnisse aufwirbelt und den Sommer für die beiden Schwestern zu einer unvergesslichen Reise in die Vergangenheit werden lässt.
In berauschenden Bildern und mit unvergleichlicher Farbenpracht gelingt mit DIE INSEL DER ZITRONENBLÜTEN eine wunderschöne Adaption des gleichnamigen Romanerfolgs. Der Film erzählt eine Geschichte über verlorene und wiedergefundene Liebe, die besondere Verbindung zwischen Müttern, Töchtern und Schwestern, sowie die geheimnisvolle Kraft der Vergangenheit, die eine Familie zusammenhält. Wohlig wie ein warmer Sommerwind, erfrischend wie eine kühle Meeresbrise und erfüllt vom Duft köstlichen Zitronenkuchens: ein bewegendes und mitreißendes Kinoerlebnis, bei dem kein Auge trocken bleibt.
mit John Palatini
John Palatini in der Ausstellung Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990, (c) Stadtmuseum Halle
Gast-Kurator John Palatini lädt zu einer dialogischen Führung durch die Ausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" ein und gibt spannende Einblicke in ihre Entstehung, Konzeption und die Geschichten hinter den Fotografien. Ästhetischer Kunstanspruch und dokumentarischer Blick verbinden sich in Reinhard Hentzes Werk zu einer eindrucksvollen visuellen Stadt- und Zeitgeschichte.
An ausgewählten Beispielen führt Palatini durch die Jahre 1981 bis 1990. Die thematisch gegliederte Ausstellung beleuchtet den Alltag, den Städtebau, die Kulturszene auf der Suche nach privaten Nischen voller Freiheit oder Mode als Ausdruck von Individualität und Selbstinszenierung in Halle. Ein eindrucksvolles Highlight der Ausstellung bilden in Raum 3 die Bilder der Demonstrationen im Herbst 1989 und die ersten Boten neuer Freiheiten – eindringliche Zeugnisse des historischen Umbruchs und zugleich ein bewegender Abschluss des Rundgangs.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990“ statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers.
Eintritt 7 € /erm. 5 €
Gemeinsam Sterne schauen
Wann haben Sie das letzte Mal Sternschnuppen gezählt?
Vom 10. bis 12. August 2026 verwandelt sich die Oberburg in ein Paradies für Sternenfreunde und Romantiker. Am nächtlichen Himmel sind bei klarem Wetter nicht nur die funkelnden Sterne, sondern auch die Perseiden zu sehen. Der auch "Laurentiustränen" genannte Meteorstrom taucht jährlich in der ersten Augusthälfte auf und führt viele Sternschnuppen mit sich.
Ausgerüstet mit eigenem Picknickkorb und –decke, sofern vorhanden auch Teleskop oder Fernrohr, kann man den Abend von 18 Uhr bis Mitternacht auf dem Burgplateau verbringen. Getränke und Snacks gibt es am Sommertresen.
Eintritt: 4 €/erm. 2,50 €
Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Die Erzbischöfe von Magdeburg waren die Herren der Burg Giebichenstein und bedeutende Männer des Mittelalters. Mit Sicherheit befanden sich in deren Gefolge und unter ihren Gästen auch Ritter. Was war eigentlich ein Ritter und wie wurde man einer? Wie lebten die Ritter im Mittelalter? Wie schwer war ihre Rüstung und Ihr Schwert? Auf Neugierige warten Kettenhemd und Rüstung zum Anprobieren und ein gewaltiges Ritterschwert. Einfacher ist das Ritterspiel mit Holzschwert und –schild. Beides kann vor Ort gestaltet und mit eigenem Wappen versehen werden.
Eintritt Erwachsene: 4 € / 2,50 €
Teilnahmegebühr Kinder: 5 € (davon kann 1 Schwert oder ein Schild gestaltet werden)
Axel Drieschner, Kurator Museum Utopie und Alltag Eisenhüttenstadt
Kurator Axel Drieschner vom Museum Utopie und Alltag Eisenhüttenstadt hat die Wanderausstellung "PURe VISIONEN. Zukunftsmöbel zwischen Ost und West" 2024 mit konzipiert. In seiner Führung gibt er vielseitige Einblicke in die spannende Transfergeschichte zwischen West und Ost des Kunststoffes Polyurethan (PUR). Die Besucherinnen und Besucher erfahren, wo und von wem die vermeintlichen Ost-Ikonen-Möbelstücke designt wurden, wie sie ihren Weg in die DDR fanden und wie dort die größte PUR-Produktion weltweit entstanden ist.
Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Zukunftsmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv.
Eintritt: 7 €; erm. 5 €
mit Sophie von Bechtolsheim, Historikerin und Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907–1944), und Norbert Böhnke, Koordinator Erinnerungskultur und Stadtgeschichte der Stadt Halle (Saale)
Sophie von Bechtolsheim, Historikerin und Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907–1944), liest aus ihrem Buch "Stauffenberg: Mein Großvater war kein Attentäter". Sie erzählt erstmals von den zahlreichen Stauffenberg-Bildern, die ihr im Laufe ihres Lebens begegnet sind – in der Wissenschaft, in den Medien, aber vor allem in der Familie. Sie fragt danach: "Wer war er, wer war mein Großvater?" und lädt die Zuhörer:innen ein Ihre Antwort darauf zu finden.
Im Anschluss an die Lesung wird Norbert Böhnke, Koordinator Erinnerungskultur und Stadtgeschichte der Stadt Halle (Saale), mit Sophie von Bechtolsheim über verschiedene Fragen ins Gespräch kommen: Welche Bedeutung kann der Widerstand gegen Hitler für uns heute haben? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Betrachtung deutscher Geschichte gibt es zwischen Ost und West? Welches Verhältnis herrscht zwischen wissenschaftlicher (historischer) Erkenntnis und was wir erinnerungskulturell daraus machen? Welche Bedeutung hat - mitunter familiengeschichtlich - die Frage nach der eigenen Verantwortung für das Gelingen der ersten Republik auf deutschem Boden, wenn wir uns mit Widerstand gegen NS beschäftigen?
Die Veranstaltung fügt sich in die kontinuierliche Beschäftigung des Stadtmuseums Halle mit dem Thema Widerstand gegen Hitler ein und bietet Gelegenheit, ausgewählte Aspekte weiter zu vertiefen.
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 15. August 2026 gebeten. Telefonisch unter 0345 - 221 3030 oder per E-Mail unter buchung-stadtmuseum@halle.de
Eintritt: 5 €; ermäßigt 3€
mit John Palatini
John Palatini in der Ausstellung Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990, (c) Stadtmuseum Halle
Gast-Kurator John Palatini lädt zu einer dialogischen Führung durch die Ausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" ein und gibt spannende Einblicke in ihre Entstehung, Konzeption und die Geschichten hinter den Fotografien. Ästhetischer Kunstanspruch und dokumentarischer Blick verbinden sich in Reinhard Hentzes Werk zu einer eindrucksvollen visuellen Stadt- und Zeitgeschichte.
An ausgewählten Beispielen führt Palatini durch die Jahre 1981 bis 1990. Die thematisch gegliederte Ausstellung beleuchtet den Alltag, den Städtebau, die Kulturszene auf der Suche nach privaten Nischen voller Freiheit oder Mode als Ausdruck von Individualität und Selbstinszenierung in Halle. Ein eindrucksvolles Highlight der Ausstellung bilden in Raum 3 die Bilder der Demonstrationen im Herbst 1989 und die ersten Boten neuer Freiheiten – eindringliche Zeugnisse des historischen Umbruchs und zugleich ein bewegender Abschluss des Rundgangs.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990“ statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers.
Eintritt 7 € /erm. 5 €
