Willkommen im Stadtmuseum Halle!
Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken!
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Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen im Rahmen der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West"
Was passiert eigentlich mit den Plastikverpackungen, die wir in der gelben Tonne entsorgt haben? Dieser Frage können Kinder und ihre Erwachsenen beim Familiennachmittag am 11. Oktober 2026 von 14 Uhr bis 17 Uhr im Stadtmuseum Halle praktisch und kreativ auf den Grund gehen.
Begleitend zur Sonderausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ lernen die Teilnehmenden anhand eines einfachen Prozesses, wie Kunststoffrecycling funktioniert und können es dann selbst ausprobieren: zuerst wird der Kunststoff geschreddert, dann eingeschmolzen und abschließend in neue Formen gegossen. So entstehen kleine Dinge aus recyceltem Kunststoff, die anschließend mit nach Hause genommen werden können.
Der Familiennachmittag verbindet damit spielerisches Lernen und kreatives Gestalten und greift zugleich das Thema Nachhaltigkeit auf, das auch in der Sonderausstellung eine wichtige Rolle spielt.
Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Es fallen Materialkosten in Höhe von 5 € an.
Erwachsene zahlen 5 €, ermäßigt 3 € Eintritt.
Der Familiennachmittag findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.
anschließend Podiumsgespräch mit der Autorin und Dr. Uta Bretschneider, Direktorin des Zukunftszentrums für deutsche Einheit und europäische Transformation; Moderation Raban Schuster
Alles gesagt, oder?
Das anhaltende Interesse an der DDR und ihrem Verhältnis zum Westen spiegelt sich deutlich in den aktuellen Sonderausstellungen im Stadtmuseum Halle wider: "PURe Visionen - Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" und "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990".
Insbesondere die Generation Z setzt sich aktuell verstärkt mit der deutsch-deutschen Vergangenheit, ihren bis heute spürbaren Folgen und den fortbestehenden Unterschieden zwischen Ost und West auseinander – doch braucht es darüber heute noch eine eigene Debatte? Wir finden ja!
Lesung
Nora Zabel zeigt am Beispiel der ostdeutschen Generation Z, wie die fortwirkenden Unterschiede zwischen Ost und West Bildungs- und Berufschancen, politische Einstellungen und gesellschaftliche Teilhabe bis heute prägen. Zugleich ist ihr Buch ein Plädoyer für mehr Chancengleichheit und demokratisches Engagement, mit dem die junge Generation bestehende Gräben überwinden und die deutsche Einheit gesellschaftlich vollenden soll.
Diskussion und offene Fragerunde
Das anschließende Gespräch wird von Raban Schuster moderiert und greift die zentralen Punkte der Lesung auf. Autorin Nora Zabel und Uta Bretschneider, Direktorin des Zukunftszentrums für deutsche Einheit und europäische Transformation sprechen darüber, wie die ostdeutsche Generation Z bestehende Ungleichheiten aufarbeiten, überwinden, gesellschaftliche Teilhabe stärken und die Zukunft des geeinten Deutschlands mitgestalten kann.
Eintritt frei. Wir bitten um Online-Anmeldung im Buchungsformular auf dieser Seite.
Ausstellungsrundgang mit Halles Stadtschreiber Aron Boks und Dr. Berit Wagner (Stadtmuseum Halle) durch die zwei Sonderausstellungen zu Fotografie und Design in der DDR
(c) Aron Boks
Wie blickt eine Generation auf die DDR, die sie selbst nicht mehr erlebt hat? Und welche Fragen stellt sie aus der Gegenwart an Geschichte, Alltag und Erinnerung?
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die beiden Sonderausstellungen kommt vor allem Halles Stadtschreiber Aron Boks, der sich bereits in zwei Büchern mit der DDR auseinandergesetzt hat, zu Wort. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven, teils auch familiäre Erinnerungen und die Frage, wie sich der Blick auf die DDR mit zeitlichem Abstand verändert. Gerade in der Generation Z – der Aron Boks angehört – ist ein neues Interesse an der DDR und ihrer Geschichte zu beobachten. Der Rundgang greift dieses Interesse auf und lädt dazu ein, Fotografien und Möbelstücke der Ausstellungen mit den Augen einer jüngeren Generation zu betrachten.
Eintritt
7 € / erm. 5 €
Rahel Knittel (Museumspädagogin), Mitglied Vermittlungsteam Stadtmuseum Halle
Knallige Farben und futuristische Formen: Die Führung durch die Ausstellung „PURe Visionen“ zeigt, wie Polyurethan-Möbel die Wohnwelt der DDR prägten. Dabei wird die Verbindung von Design, Chemieindustrie und der Stadt Halle sichtbar. Die Führung wird von der Gebärdensprachdolmetscherin Andrea Schmegel begleitet.
Eintritt: 7 €; erm. 5 €
Führung mit Kreativ-Angebot
Kurzweilige Kinderführung mit Museumspädagogin Rahel Knittel durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ mit abschließend einer Fingerübung im Design.
Gestalte aus einfachen Materialien ein eigenes Möbelstück: den 10-Minuten-Stuhl!
Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: Führungsgebühr 2 €
Erwachsene: 5 € /erm. 3,00 €
mit Kuratorin Kristin Land
Anfang der 1930er-Jahren entwarf die jüdische Künstlerin Marguerite Friedlaender eine faszinierend schlichte und zugleich raffinierte Porzellanvasenserie mit dem Namen "Halle". Dieses und weitere Exponate zeigen, wie jüdische Menschen über Jahrhunderte mit ihrer Kultur, ihren Orten und Ideen Halle bereicherten.
Auf einen Kaffee ins Museum. Entdecke Halle! am Nachmittag
Die Reihe verspricht spannende Einblicke in die Geschichte Halles!
Ausstellungsbesuch & Kaffeeplausch 6x jährlich am Mittwoch 14:30 Uhr
Kaffee oder Tee & kleiner süßer Imbiss inklusive
Eintritt
pauschal 7 €
Mit Mitmach-Aktionen für Groß und Klein
Die Burgsaison ist fast vorbei! Mit einem abwechslungsreichen Programm verabschieden wir die Burg in den Winterschlaf. Entdecke das Burggelände, bemale dein eigenes Ritterschild oder probiere dich als Bogenschütze! Dazu gibt es zünftige Speisen aus dem Kessel und vom Grill. Komm und feiere ein letztes Mal auf der Burg mit uns!
Programm
ab 11 Uhr
- „Schwert & Schild“ – Was trug ein Ritter am Leib und womit kämpfte er? Schau dir Rüstungsteile und Waffen an und fotografiere dich im Ritteroutfit! Erfinde dein eigenes Wappen und bemale damit ein Holzschild oder ein Schwert!
- „Spiel und Spaß“ mit mittelalterlichen Spielen wie Tonfiguren, Würfeln und mehr. Stelle einen Würfel mit einem historischen Werkzeug her!
- "Mit Pfeil und Bogen" Entdecke den Robin-Hood-Spirit in Dir und tauche ein in die spannende Welt des Bogenschießens!
- „Leckeres aus dem Lehmbackofen“ - Belege dir einen Flammkuchen nach deinem Geschmack - herzhaft oder süß!
- Speis und Trank (neben dem Lehmbackofen): Knüppelkuchen für Groß und Klein, Leckeres aus dem Kessel, Bratwurst, kalte und heiße Getränke
- 15 Uhr führt die Kräuterfrau durch den Kräutergarten und spricht über die Welt der Kräuter, Pflanzen und Mythen
- 13 + 16 Uhr Kurzführungen (ca. 30 min) – Wissenswertes und Amüsantes zur Stadt- und Burggeschichte
- 14 Uhr Historisches Fechten mit dem Indes e. V. Wie wurde im Mittelalter von Mann zu Mann gekämpft? Ausgehend von wissenschaftlichen Quellen werden spätmittel-alterliche/frühneuzeitliche Waffen und Kamptechniken gezeigt.
- Lagerfeuer ab ca. 17 Uhr
Eintritt:
alle bis 14 Jahre frei, Erwachsene 4 € / erm. 2,50 €
An einzelnen Stationen fallen Materialkosten an.
