Willkommen im Stadtmuseum Halle!
Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken!
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Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Entdecke den Robin-Hood-Spirit in Dir und tauche ein in die spannende Welt des Bogenschießens! Bei unserem Kinderangebot lernen junge Abenteurer spielerisch den Umgang mit Pfeil und Bogen. Jedes Kind kann einen eigenen Pfeil bauen.
(Altersempfehlung: ab 9 Jahre)
Eintritt: 4 € / 2,50 € / Kinder bis 14 Jahre frei
zuzüglich Materialkosten: 5€
Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen zu Fotografie und Design in der DDR mit Dr. Berit Wagner, Kuratorin Stadtmuseum Halle
Halle (Saale), Ostermarkt an der Eissporthalle, April 1988, Foto: (c) Reinhard Hentze
Was erzählen Fotografien und Möbel über das Leben in der DDR? Welche Vorstellungen von Zukunft, Modernität und einem besseren Leben spiegeln sich in den Dingen, die uns umgeben oder in den geselligen Zusammenkünften, die unseren Alltag gliedern? Der Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981–1990" und "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" verbindet zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Kulturgeschichte der DDR.
Reinhard Hentzes Fotografien erzählen von Menschen, ihren persönlichen Freiräumen und dem gesellschaftlichen Wandel in Halle – zwischen Alltag, Eigensinn und dem Aufbruch von 1989. Die Ausstellung "PURe VISIONEN" richtet den Blick auf Kunststoffmöbel, Design und die Idee des modernen Lebens in Ost und West. Gemeinsam erzählen beide Ausstellungen – darauf fokussiert die der Rundgang – von Gestaltungsspielräumen, Zukunftsvorstellungen und dem Alltag in der DDR.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers und ist noch bis zum 15. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.
Eintritt 7 € /erm. 5 €
Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen zu Fotografie und Design in der DDR mit Dr. Berit Wagner, Kuratorin Stadtmuseum Halle
Halle (Saale), Ostermarkt an der Eissporthalle, April 1988, Foto: (c) Reinhard Hentze
Was erzählen Fotografien und Möbel über das Leben in der DDR? Welche Vorstellungen von Zukunft, Modernität und einem besseren Leben spiegeln sich in den Dingen, die uns umgeben oder in den geselligen Zusammenkünften, die unseren Alltag gliedern? Der Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981–1990" und "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" verbindet zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Kulturgeschichte der DDR.
Reinhard Hentzes Fotografien erzählen von Menschen, ihren persönlichen Freiräumen und dem gesellschaftlichen Wandel in Halle – zwischen Alltag, Eigensinn und dem Aufbruch von 1989. Die Ausstellung "PURe VISIONEN" richtet den Blick auf Kunststoffmöbel, Design und die Idee des modernen Lebens in Ost und West. Gemeinsam erzählen beide Ausstellungen – darauf fokussiert die der Rundgang – von Gestaltungsspielräumen, Zukunftsvorstellungen und dem Alltag in der DDR.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers und ist noch bis zum 15. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.
Eintritt 7 € /erm. 5 €
Vortrag und Gespräch mit Heinz Möller und Kuratorin Kristin Land
Wie wurde Halle zu einem bedeutenden Standort der DDR-Möbelindustrie? Welche Menschen prägten ihren Aufstieg – und warum verschwand eine ganze Industrie nahezu vollständig? Heinz Möller erforscht seit Jahren die Geschichte der Möbelindustrie in Ostdeutschland. Sein Vortrag lädt zu einer faszinierenden Spurensuche durch ein weitgehend vergessenes Kapitel der halleschen Wirtschaftsgeschichte ein. Im Gespräch mit Kuratorin Kristin Land werden Erinnerungen, Bilder und historische Zusammenhänge lebendig.
Ausgehend von der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zeichnet der Vortrag die Entwicklung der Möbelindustrie in Halle nach: von den verbliebenen Betrieben unter der Leitung der Industriewerke und später der VVB (Vereinigung volkseigener Betriebe) Halle über die prägenden Persönlichkeiten Rudi Jaeckel und Rudi Ernst bis hin zu den bekannten Betrieben VEB Möbelwerke Halle und VEB Polstermöbel Halle. Historische Fotografien und Dokumente veranschaulichen eindrucksvoll den Aufbau, die Blütezeit und schließlich den Niedergang dieser Industrie.
Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" statt. Die Ausstellung ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des Museums Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt und wird in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle präsentiert.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH sowie unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Sie ist noch bis 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.
Eintritt frei
Podiumsdiskussion mit dem ehemaligen deutschen Fußballspieler Norbert Nachtweih (u.a. HFC Chemie, Eintracht Frankfurt, FC Bayern München), dem ARD-Sportjournalisten Andreas Käckell, dem Sporthistoriker René Wiese und dem Fußballfan Jens Fuge
Zum Aufgabenfeld in den Bezirksbehörden der Deutschen Volkspolizei (DVP) gehörte die Überwachung und Kontrolle von Fußballfans. Hierbei arbeitete die DVP mit dem Ministerium für Staatssicherheit Hand in Hand.
Die Veranstaltung beleuchtet dieses Thema aus der Sicht von Wissenschaft und Zeitzeugen: Nach einem einführenden Vortrag durch Dr. René Wiese diskutiert Andreas Käckell mit Norbert Nachtweih, René Wiese und Jens Fuge über Repression und Überwachung von Fans und Spielern im DDR-Fußball.
Norbert Nachtweih, ehemaliger Fußball-Profi und Zeitzeuge, spielte von 1971 bis 1976 für den HFC Chemie und erzielte dabei zwei Tore. In der Zeit von 1972 bis 1973 besuchte er die Sportschule in Halle. In den Jahren 1974 und 1975 war Nachtweih bereits Mitglied der DDR-Juniorennationalmannschaft. Ab 1975 spielte er für die Oberliga der Männer. In der 2. Jahreshälfte 1976 setzten die Verbandstrainer den HFC-Akteur in vier Länderspielen der U-21-Auswahl ein. Nach dem Qualifikationsspiel zur Nachwuchseuropameisterschaft 1978 am 16. November 1976 gegen die Türkei floh er gemeinsam mit Jürgen Pahl in die Bundesrepublik. Daraufhin wurde er von der FIFA mit der obligatorischen, rund ein Jahr währenden Spielsperre belegt. Obwohl Nachtweih zu den besten deutschen Fußballspielern der 1980er-Jahre gehörte, blieb ihm eine Karriere in der A-Nationalmannschaft versagt, da er bereits Auswahlspiele für die DDR absolviert hatte und nach dem damaligen Reglement der FIFA nicht mehr für einen anderen Staat spielen durfte.
Zu Norbert Nachtweihs beruflichen Erfolgen zählen: Finalist im Europapokal der Landesmeister 1987 mit dem FC Bayern München; UEFA-Pokal-Sieger 1980 mit Eintracht Frankfurt; Deutscher Meister 1985, 1986, 1987, 1989 mit dem FC Bayern München; DFB-Pokal-Sieger 1981 mit Eintracht Frankfurt, 1984 und 1986 mit dem FC Bayern München.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt.
Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung haben.
Der Eintritt ist frei.
Wir bitten jedoch um eine vorherige Anmeldung über info.magdeburg@fes.de oder per Onlineanmeldung.
Bildcopyright: Norbert Nachtweih
